mobil-mark® Gravurlaser beschriftet unterschiedlichste Materialien

Der mobil-mark® Laser hat eine Wellenlänge von 1064 nm und kann sowohl im cw-Modus (Dauerstrich) als auch im gepulsten Modus betrieben werden. Hohe Pulsspitzenleistungen  ermöglichen selbst starke thermische Applikationen wie beispielsweise Anlassfarben in Stahl oder Gravuren und exzellente Verfärbungen von Kunststoffen. Mit der direkten Kennzeichnung von Teilen aus Metall, Kunststoff, Gummi, Latex, Keramik, Holz, Glas sowie Folien erhalten Sie ein dauerhaftes, abriebfestes und fälschungssicheres Ergebnis. Dabei eignen sich je nach Werkstoff unterschiedliche Verfahrenstechniken. Ganz gleich, welche der verfügbaren Techniken Sie verwenden: Die Lasergravur kann sich buchstäblich sehen lassen.

 

mobil-mark® beschriftet viele Materialien

Laserbeschriftung auf Metall

Beschriftung auf GummiBeschriftung auf pulverbeschichteten Materialien

Wir bieten folgende Verfahrenstechniken an:

Auftragsverfahren

Spezielle Laserfarben werden durch die Energie des Laserstrahls auf das zu beschriftende Gut aufgeschmolzen. Die Auftragshöhe beträgt nur Bruchteile von Millimetern. So entstehen unterschiedlich farbige Schriftzüge und die Oberfläche bleibt nahezu unverändert. Das Auftragsverfahren ist vor allem für Glas und Keramik geeignet.

Aufschäumen und Karbonisieren

Beim Schäumen werden in der Oberfläche Gasbläschen erzeugt. Es entsteht eine leicht erhabene Beschriftung und eine Farbveränderung tritt ein. Diese Gasbläschen erzeugen eine helle, weiße oder graue Kennzeichnung im Kunststoff. Beim Karbonisieren wird durch Umwandlung des Kunststoffs in Kohlenstoff (Karbon) eine dunkle Beschriftung hervorgerufen.

Abtragsverfahren

Eine häufig angewandte Technik ist das Freilasern oder „Wegschießen“ von Farbschichten. Hierbei wird ein lackiertes Teil mit dem Laserstrahl an bestimmten Stellen wieder von der Farbe befreit, um Beschriftungen wie z.B. Symbole oder Logos zu erzeugen.

Anlassbeschriftung

Die Anlassbeschriftung lässt sich insbesondere gut auf Edelstählen anwenden. Je nach Material werden sehr kontrastreiche Farbveränderungen erreicht, und es findet kein Abtrag der Oberfläche statt.

Lasergravur

Die Lasergravur hinterlässt eine Vertiefung im Werkstück. Die riesigen Pulsenergien von mehreren Kilowatt, die aber nur milliardstel Sekunden dauern, beschießen das Material und es wird ein Abtrag wie z.B. beim Sandstrahlen erzeugt. Das Material selber bleibt nahezu kalt, so dass auch sehr dünne Bleche verwindungsfrei mit den Lasergraviermaschinen beschriftet werden können.

Beschriftung mit Schutzgas

Langzeitversuche beweisen es: Die Gravur unter Schutzgasatmosphäre lassen Edelstähle nicht rosten. Edelstahl kann unter bestimmten Voraussetzungen durch Sauerstoffeinwirkung oxidieren. Das spezielle Schutzgas von Mobil-Mark enthält hingegen keinen Sauerstoff und wird während des Gravurprozesses als Lasermedium eingeleitet. Über eine Umschalteinheit kann der Laser im Handumdrehen mit dem Gas versorgt werden. Schließlich sorgt es dafür, dass Korrosionsprozesse verhindert werden, so dass einer langlebigen und hochwertigen Gravur nichts im Weg steht. Sehen Sie selbst: Das Werkstück oben wurde durch einen namenhaften Kunden aus der Lebensmittelindustrie nach der Gravur unter Schutzgasgasatmosphäre täglich mit einem stark chlorhaltigen, alkalischen Schaumreiniger besprüht. Nach einer Testphase von etwa zwei Monaten, sah die Gravur immernoch so aus, wie am ersten Tag! Werkstücke, die unter Luftatmosphäre graviert wurden, korrodierten zum Vergleich bereits nach der ersten Sprühbehandlung.