Mobile Laserbeschriftungssysteme senken Produktionszeiten und Logistikaufwand

Ulm, 6. März 2018 – Auf der HANNOVER MESSE zeigt der Laserhersteller Mobil-Mark, wie sich durch die Integration von mobilen Laserbeschriftungssystemen Produktionszeiten und Logistikaufwand in der Groß- und Kleinserienfertigung deutlich verkürzen lassen. Das Prinzip: Nicht das zu beschriftende Produkt muss zu einer Laserstation transportiert werden, stattdessen wird der Laser direkt an der Stelle des Produktionsprozesses integriert, wo die Markierung stattfinden soll. Der Laserkopf der mobil-mark Lasermarkiersysteme lässt sich dafür entweder in einer extra für die Lasersysteme entwickelten, automatisch positionierbaren Haltevorrichtung oder an einem Industrieroboter fixieren. Eine Schutzumhausung oder das Tragen einer Schutzbrille ist bei den mobil-mark Lasern nicht notwendig, da diese aufgrund ihres ausgereiften Sicherheits­konzepts nach Laserschutzklasse 1 zertifiziert sind. Damit eignen sich die mobil-mark Lasermarkiersysteme für den Einsatz in den verschiedensten Industriezweigen, darunter die Automobil-, Kunststoff-, Keramik- und die Lebensmittelindustrie. Im Mittelpunkt der Messepräsentation steht darüber hinaus der Faserlaser mobil-mark Quasar als jüngstes Mitglied der Produktfamilie. Dank seiner Power von bis zu 60 Watt verkürzt der Quasar den Gravurprozess deutlich und lässt sich durch die variabel einstellbare Pulsfrequenz von 1 bis 400 kHz exakt an die jeweilige Beschriftungsaufgabe anpassen – ob Anlassmarkierung, Auftragsverfahren oder Tiefengravur. Wie alle Laser von Mobil-Mark wird der Quasar im Hinblick auf Objektivgröße, Aufsatzform, Halterung und viele weitere Features exakt nach individuellen Kundenanforderungen konfiguriert.

Ganz gleich, ob es sich um Informationen zu Typ, Seriennummer, Produktionsdatum oder Hersteller handelt: Um die eindeutige Identifikation von Produkten lückenlos und über die gesamte Lebensdauer hinweg zu dokumentieren, ist eine klare Teilekennzeichnung heute eine selbstverständliche Anforderung an produzierende Unternehmen. In der Regel werden die zu beschriftenden Teile dafür nach der Fertigung zu einer Laserstation transportiert und dort markiert. Deutlich wirtschaftlicher und zeitsparender ist es jedoch, wenn der Laser direkt in den Fertigungsprozess integriert wird. „Bei einer nachträglichen Installation kann dies jedoch aus Platzmangel oft nicht möglich oder mit großem Aufwand verbunden sein. Aus diesem Grund lassen manche Unternehmen ihre Produkte oder Halbwerkzeuge nach der Produktion sogar außer Haus beschriften, was neben zusätzlichen Kosten für die Logistik auch zu längeren Lieferzeiten führt“, weiß Mobil-Mark Geschäftsführer Dieter Steck aus der Praxis. Die mobil-mark Lasermarkiersysteme bestehen aus einer kompakten, mobilen Basiseinheit zur Steuerung der Prozesse und einem kompakten Laserkopf zur Beschriftung der Produkte. Dadurch punkten sie mit minimalem Platzbedarf, höchster Flexibilität und können dank der Laserschutzklasse 1 ohne Schutzumhausung betrieben werden. „Wie einfach sich unsere Laser aufgrund ihrer Eigenschaften in nahezu jede Fertigungsumgebung – von der Kleinserienfertigung bis zu hochautomatisierten Produktionsumgebungen – integrieren lassen, zeigen wir auf unserem Messestand in Hannover“, so Steck.

mobil-mark Quasar für die Beschriftung von Hartmetallen

Mit dem mobil-mark Quasar hat der Laserspezialist sein Produktportfolio Ende letzten Jahres um einen leistungsstarken mobilen Faserlaser für die präzise, dauerhafte Beschriftung von Hartmetallen ergänzt. Der Laser hat eine Leistungsstärke von bis zu 60 Watt und bietet variabel einstellbare Pulsfrequenzen von 1 bis 400 kHz. Darüber hinaus sind verschiedene Objektive von 60 mm bis 580 mm erhältlich, wodurch sich Beschriftungsfelder von bis zu 400 mm x 400 mm realisieren lassen. Der Strahldurchmesser beträgt bei einem 100 mm Objektiv 20 µm, so dass auch filigrane Kennzeichnungen exakt ausgeführt werden können. Für hohe Anforderungen an Edelstahlgravuren, wie beispielsweise in der Pharma- und Lebensmittelbranche, kann zudem während des Markierprozesses anstatt Luft Schutzgas eingeleitet werden um eine korrosionsfreie Beschriftung zu erreichen. Die Stromaufnahme während des Laserns beträgt 300 Watt – eine herkömmliche 240V-Steckdose genügt für den Betrieb.