Laserbeschriftung  Verfahren

mobil-mark® beschriftet unterschiedlichste Materialien.

Der Laser hat eine Wellenlänge von 1064 nm und kann sowohl im cw-Modus (Dauerstrich) als auch im gepulsten Modus betrieben werden. Pulsspitzen von bis zu 30 KW ermöglichen selbst starke thermische Applikationen wie beispielsweise Anlassfarben in Stahl oder Gravuren und exzellente Verfärbungen von Kunststoffen. Mit der direkten Kennzeichnung von Teilen aus Metall, Kunststoff, Gummi, Latex, Keramik, Holz, Glas sowie Folien erhalten Sie ein dauerhaftes, abriebfestes und fälschungssicheres Ergebnis. Dabei eignen sich je nach Werkstoff unterschiedliche Verfahrenstechniken. Ganz gleich, welche der verfügbaren Techniken Sie verwenden: Die Laserkennzeichnung kann sich buchstäblich sehen lassen.

 

EdelstahlEdelstahl GlasGlas HolzHolz KeramikKeramik Kunststoff Kunststoff MetallMetall

Wir bieten folgende Verfahrenstechniken an:

Auftragsverfahren

Spezielle Laserfarben werden durch die Energie des Laserstrahls auf das zu beschriftende Gut aufgeschmolzen. Die Auftragshöhe beträgt nur Bruchteile von Millimetern. So entstehen unterschiedlich farbige Schriftzüge und die Oberfläche bleibt nahezu unverändert. Das Auftragsverfahren ist vor allem für Glas und Keramik geeignet.

Aufschäumen und Karbonisieren

Beim Schäumen werden in der Oberfläche Gasbläschen erzeugt. Es entsteht eine leicht erhabene Beschriftung und eine Farbveränderung tritt ein. Diese Gasbläschen erzeugen eine helle, weiße oder graue Kennzeichnung im Kunststoff. Beim Karbonisieren wird durch Umwandlung des Kunststoffs in Kohlenstoff (Karbon) eine dunkle Beschriftung hervorgerufen.

Abtragsverfahren

Eine häufig angewandte Technik ist das Freilasern oder „Wegschießen“ von Farbschichten. Hierbei wird ein lackiertes Teil mit dem Laserstrahl an bestimmten Stellen wieder von der Farbe befreit, um Beschriftungen wie z.B. Symbole oder Logos zu erzeugen.

Anlassbeschriftung

Die Anlassbeschriftung lässt sich insbesondere gut auf Edelstählen anwenden. Je nach Material werden sehr kontrastreiche Farbveränderungen erreicht, und es findet kein Abtrag der Oberfläche statt.

Gravur

Die Gravur hinterlässt eine Vertiefung im Werkstück. Die riesigen Pulsenergien von mehreren Kilowatt, die aber nur milliardstel Sekunden dauern, beschießen das Material und es wird ein Abtrag wie z.B. beim Sandstrahlen erzeugt. Das Material selber bleibt nahezu kalt, so dass auch sehr dünne Bleche verwindungsfrei mit den Lasergraviermaschinen beschriftet werden können.

Beschriftung mit Schutzgas

Zur Verbesserung der Korrosionsbeständigkeit der Lasergravur insbesondere bei legierten Stählen kann der Gravurlaser mit einem Schutzgas (z.B. Stickstoff) über eine Umschalteinheit versorgt werden.